Estland: Flaggschiff der Digitalisierung
2004 war es so weit: ein kleines Land, das nur knapp mehr Menschen beheimatet als die Steiermark, tritt der großen Europäischen Union bei. An erster Stelle wird Estland infolge der EU-Osterweiterung vor allem deshalb angeführt, weil sein Anfangsbuchstabe vor den übrigen Neulingen im Alphabet vorkommt – und nicht unbedingt ob der politischen und wirtschaftlichen Bedeutsamkeit.
Heute gilt das Land im Baltikum als Flaggschiff der Digitalisierung, Zuhause aufstrebender Start-Ups und stellt mit Putin-Kritikerin Kaja Kallas die neue EU-Außenbeauftragte. Aus dem Kleinen kann also Großes entstehen – doch sehen das die Estinnen und Esten auch so? Wie beurteilen sie die Zugehörigkeit zur Union? Und woher kommt die Affinität zum Digitalen und Innovativen?
Welche Probleme gibt es im Zusammenhang mit Digitalen Nomad:Innen und warum ist es hier dennoch besser als in Lissabon oder Porto? Und wie stehen die Menschen zur EU? Mehr darüber hier.