Warten, warten, warten… für ein paar Sekunden Tour de France.

Nach ca. drei Stunden Fahrt ging es heute nach Nevers, wo die elfte Etappe der Tour de France endet. Schon lange vor der Zieleinfahrt wird die Strecke gesperrt und: Fans säumen die Straßenränder. Viele campen direkt an der Strecke, andere verbringen auf kleinen Klapp-Sesseln mehr als sieben Stunden. Und das alles für einen Moment, der nach wenigen Sekunden wieder vorbei ist.
Viele Kinder haben Kescher mit, um Goodies, die am Weg von großen Tour-Bussen verteilt und geschossen werden, einzufangen.

Auffällig: Hier sind fast ausschließlich Französinnen und Franzosen unterwegs. Bedeutet auch: .Mit Englisch kommt man nicht besonders weit. Das Fixieren meines Interviews für morgen hat deshalb vor allem mit Händen und Füßen funktioniert.

Genau darum geht es bei meiner Recherche. Die Tour de France bringt Menschen in Städte wie Nevers und sorgt dort für eine ganz eigene Stimmung. Ob dieser Ausnahmezustand auch langfristig Auswirkungen auf den Tourismus hat, möchte ich morgen gemeinsam mit dem Tourismusverband Nevers herausfinden.

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In Paris angekommen, mit Feuerwerk und Frankreich-Flaggen empfangen!