Finnland, Tag 2: Von Tampere nach Helsinki

Der zweite Tag in Finnland startete um 07:00 Uhr mit einem Frühstück, bevor es direkt zum ersten Interview ging. Gemeinsam mit Mia Häkkinen, die für die Startup-Services der Stadt Tampere zuständig ist, sprach ich darüber, wie Innovationen gefördert werden und was den Standort für junge Unternehmen besonders macht.

Anschließend stand bereits das nächste Gespräch auf dem Programm – diesmal mit drei Stadtplanern, die sich auf Urban Design und öffentliche Gebäude spezialisiert haben. Beim gemeinsamen Mittagessen gab es nicht nur interessante Einblicke in die finnische Urlaubskultur, sondern auch den gut gemeinten Rat, unbedingt Rentier zu probieren. Diesen Punkt lasse ich lieber von meiner Finnland-Bucket-List gestrichen.

Mit dem Zug ging es danach weiter nach Helsinki. Die Fahrt wurde produktiv genutzt: Interviewtermine koordinieren, Fragen vorbereiten und E-Mails beantworten.

Zentralbibliothek Oodi in Helsinki.

In Helsinki blieb trotz strömenden Regens kurz Zeit für einen Blick auf den Dom, bevor das nächste Interview in der beeindruckenden Zentralbibliothek stattfand. Dort sprach ich mit Jasper de Jonge über menschenzentrierte Stadtentwicklung und darüber, wie neue Technologien sowie die aktive Einbindung der Bevölkerung dazu beitragen können, Städte lebenswerter zu gestalten.

Nach einigen Gesprächen mit Passantinnen und Passanten über ihre Sicht auf Finnland und die Politik zeigte sich am frühen Abend tatsächlich noch die Sonne. Die Gelegenheit für einen kurzen Spaziergang durch den Park musste natürlich genutzt werden.

Den perfekten Abschluss bildete schließlich ein Cafébesuch mit einer typisch finnischen Korvapuusti – einer Kardamom-Zimtschnecke. Nach einem arbeitsreichen Tag definitiv die wohl süßeste Form der Recherche.

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Ankunft in Tallinn