Zwischen KI, Innovation und österreichischer Perspektive
Kathedrale von Vilnius
Künstliche Intelligenz verändert nicht nur unseren Alltag, sondern zunehmend auch die Wirtschaft. Unternehmen investieren in neue Technologien, Staaten versuchen, im internationalen Wettbewerb um Innovation und Fachkräfte nicht den Anschluss zu verlieren. Während meiner Eurotours-Recherchereise nach Litauen möchte ich deshalb der Frage nachgehen: Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz für die wirtschaftliche Zukunft Litauens – und was kann Österreich davon lernen?
Litauen hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen als Technologie- und Innovationsstandort gemacht. In Vilnius treffen junge Start-ups auf Universitäten, internationale Unternehmen und staatliche Initiativen. Besonders spannend ist für meine Recherche die geplante LitAI AI Factory. Sie soll Unternehmen, Forschung und öffentliche Einrichtungen dabei unterstützen, KI-Anwendungen zu entwickeln und leistungsfähige Recheninfrastruktur zu nutzen.
Vor Ort möchte ich mit einem der Verantwortlichen des Projekts sprechen. Mich interessiert, was hinter der AI Factory steckt, welche Unternehmen davon profitieren sollen und welche wirtschaftlichen Chancen sich Litauen davon verspricht.
Ein zweiter Schwerpunkt meiner Reise ist der Vergleich mit Österreich. Dazu ist ein Interview mit Thomas Spazier von der Wirtschaftskammer Österreich geplant. Er vertritt die WKÖ im Baltikum und kennt damit beide Länder aus wirtschaftlicher Perspektive. Von ihm möchte ich unter anderem wissen, wo Litauen Österreich bereits voraus ist, welche Unterschiede es bei Digitalisierung und Innovation gibt und was österreichische Unternehmen vom baltischen Wirtschaftsstandort lernen können.
Bisher konnte ich erst einen Termin fixieren. In Baltischen Staaten sind vor allem im August die Leute auf Urlaub. Meist sogar zwei Wochen lang. Ich hoffe, dass sich noch weitere Vor-Ort-Termine ausgehen!