Tallinn Tag 2: Erstes Interview, Startup-Zentrum, Fototour
Nach dem morgendlichen Frühstück plante ich vom Hotelzimmer aus mein Interview fertig und begann das Wichtigste zu packen: Notizblock, Handy, Kamera. Ab ging es in die Stadt.
Da ich für brutkasten eine Printgeschichte mit Text und Fotos schreibe, habe ich die Sonne und damit das gute Licht ausgenutzt, um Eindrücke der Stadt mit meiner Kamera einzufangen. Um einen guten Überblick über Tallinn zu bekommen, ging ich den Turm der Olaikirche in der Innenstadt hinauf. Den Aufstieg habe ich definitiv unterschätzt. Oben angekommen wurde ich aber mit einer tollen Aussicht belohnt und ich konnte schöne Bilder aufnehmen.
Nach einem weiteren Foto-Spaziergang durch die Stadt, wo ich passend die Estland- und die EU-Flagge einfangen konnte, war ich mit meinem ersten Interviewpartner verabredet.
Der Ausblick von der Olaikirche auf Tallinn.
Tim Schnoekelborg ist von Deutschland nach Estland gezogen, weil er hier schneller und unkomplizierter sein Unternehmen gründen konnte. Er gab mir Einblicke in das e-Residency Programm, ein zentrales Thema in meiner Geschichte. Er erklärte mir welche Vorteile man aus Gründerperspektive durch das Programm erlangen kann und berichtete sehr positiv über seine Erfahrungen. Außerdem erzählte er mir von den Unterschieden zu Deutschland und welches Mindset die Esten ausmacht.
Nach einem erfolgreichen Interview fuhr ich noch nach Telliskivi, der “Creative City Tallinn”, ein kreatives Viertel gepackt mit Innovationskraft. In alten Fabriksgebäuden sind heute Startups beheimatet. Nach einem Rundgang hatte ich einen guten Eindruck über die hier ansässige Gründerszene bekommen.
Den Abend ließ ich bei einem Besuch im Fotografiska, einem Ausstellungsort für Fotografie ausklingen, um mir Inspiration für den morgigen Tag zu holen.