Tag 5: Au revoir, Brüssel!
Nach vier intensiven Tagen voller Interviews, neuem Tech-Wissen und Eindrücken aus Belgien stand mein fünfter und letzter Reisetag an. Abgesehen davon, dass ich in der Früh aus dem Hotel auschecken musste, begann mein Morgen ähnlich wie die Tage zuvor: mit der Vorbereitung auf ein Interview, diesmal, wie schon angekündigt, mit einer Tech-Journalistin eines großen europäischen Mediums. Das Interview hätte eigentlich zu Mittag stattfinden sollen, wurde allerdings leider kurzfristig verschoben. Also hieß es: Planänderung! Bis zu meinem Rückflug nach Wien hatte ich nämlich noch ein paar Stunden Zeit.
Nachdem ich den Vormittag noch dazu genutzt hatte, Informationen zu sammeln und Nachrecherchen anzustellen, beschloss ich, mich am frühen Nachmittag noch einmal in die Brüsseler Innenstadt und ins EU-Viertel zu begeben, um zusätzliches Videomaterial zu sammeln – man kann nie genug haben!!
Typische Straße in Brüssel
Für eine gute Stunde marschierte ich durch den Parc de Bruxelles, am Königlichen Palast vorbei und die Rue Belliard hinunter zu den verschiedenen Gebäuden des Europäischen Parlaments und filmte dabei, was das Zeug hielt. Danach ging es zurück ins Hotel, um meine Sachen zu holen, die ich zuvor in einem Spind verstaut hatte, und anschließend weiter in Richtung Flughafen Zaventem.
Königlicher Palast
EU-Viertel
Mein Fazit dieser fünf Tage ist auf jeden Fall, dass ich Tech-Regulierungen nun um einiges besser verstehe und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten kann. Ich habe mit den unterschiedlichsten Expertinnen und Experten über Bias in KI-Systemen und algorithmische Diskriminierung sowie über die Frage gesprochen, wie Europa auf neue Herausforderungen wie KI-generierte sexualisierte Deepfakes und digitale Gewalt reagieren sollte. Dabei ist mir vor allem eines immer wieder begegnet: Regulierung und Innovation sind keine Gegensätze.
Jetzt heißt es für mich, Material zu sichten und mich ans Schreiben und Schneiden zu machen. Das war's von mir. Danke, Belgien – hoffentlich bis bald!!!