Wirtschaftsmotor Migration: Spaniens anderer Weg

Sophie Eder reist für Campus & City Radio St. Pölten nach Spanien

©Ana Navarro Bulló

Spanien gilt derzeit als Wirtschaftsmotor der EU. Mit einem BIP-Wachstum von 2,8 Prozent im Jahr 2025 liegt das Land im absoluten EU-Spitzenfeld. Ökonomen und Ökonominnen sehen dafür auch den liberalen Migrationskurs unter der Regierung Sánchez als verantwortlich an. Sie setzt 2026 auf Massenlegalisierungen: Hunderttausende Migrantinnen und Migranten ohne Papiere erhalten die Möglichkeit, ihren Aufenthaltsstatus zu legalisieren. Die spanische Regierung erhofft sich dadurch eine Senkung des Arbeitskräftemangels, besonders in Sektoren wie der Landwirtschaft, dem Bauwesen und dem Tourismus, sowie eine langfristige Stabilisierung der Rentenkassen. Während andere EU-Staaten die Grenzen dichter machen, geht Spanien einen anderen Weg. Diese Radioreportage schaut sich die Fragen an: Führt Spaniens offener Migrationskurs zu einem stabilen Wirtschaftswachstum? Und könnte das Land hier als Vorbild für andere EU-Länder gelten?

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